Klostermayer, Joseph

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Basisdaten

  1. Klostermayer, Carl Joseph
  2. Klostermeyer, Joseph; Klostermeier, Joseph Weitere Namen
  3. in Schmiechen bei Augsburg
  4. Sänger (Tenor), Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor
  5. Aachen, Freiburg im Breisgau, Bern, Bamberg, Hamburg, Nürnberg, Karlsruhe, Würzburg, Trier, Düsseldorf

Biographische Informationen aus der WeGA

  • erste nachweisbare Theaterengagements in Aachen (1802) sowie Freiburg und Bern (1803)
  • 1806 bis 1808 am Theater Bamberg als erster Tenorist sowie Regisseur (dort noch ein Benefiz am 1. Mai 1808); von Bamberg aus Gastauftritt als Murney im Opferfest in Hamburg am 1. Oktober 1807
  • 6. Juni 1808 Gastauftritt in Frankfurt am Main als Loredan in Camilla
  • 1808/09 Tenor am Stadttheater Hamburg, Debüts ab 22. Juni 1808 als Eduard (Wegelagerer), Hüon (Oberon), Infant (Lilla), Abgang Mai 1809; laut Costenoble Stimme „weich und angenehm“, Gestalt „annehmbar“, sein Spiel „eigentlich nichts als ein unbewußtes Hin- und Herbewegen“; am 7. Januar 1809 Tenorsolist in der Uraufführung von A. Rombergs Lied von der Glocke
  • 1809/10 am Nationaltheater Nürnberg; sang dort erste Tenorpartien; nahm Gesangsunterricht bei Caroline Reuter; um den Jahreswechsel 1809/1810 außerdem am Bamberger Theater bezeugt (Benefize am 6. Dezember 1809 und 10. Januar 1810)
  • Ende 1810 bis 1816 Hofschauspieler in Karlsruhe, Fach: erste Tenorpartien; AmZ 1814, Sp. 705: „Er ist übrigens einer von den seltenen Tenoristen, welche Silberhelle im Ton, eine leichte, runde Coloratur, und (Recitative abgerechnet) wirklich Geschmack beweisen.“; von Karlsruhe aus Gastauftritte u. a. in Augsburg (1813), Wiesbaden (Juli 1814) und Stuttgart (1816)
  • Oktober/November 1817 Theater-Direktor in Bamberg gemeinsam mit Ludwig Hiepe (Ende mit Bankrott)
  • Juni bis September 1818 am Theater Würzburg; von dort aus im Juli drei Gastauftritte in Berlin (AmZ 1818, Sp. 598: „gefiel aber nicht, theils wegen seiner Stimme, die dünn und hohl klang, theils wegen seines Spiels, das weniger als mittelmässig war“)
  • September 1818 bis Mai 1819 sowie Oktober 1819 bis Februar 1820 Tenor und Opernregisseur in Trier; dort gemeinsam mit seinen Söhnen Louis und Wilhelm
  • 8. Mai 1820 Gastauftritt in Köln
  • unter Direktor Joseph Derossi u. a. in Aachen (Mai bis September 1820; dort u. a. am 6. Juli Mitwirkung im Konzert von Louis Spohr), Düsseldorf (Winter 1820/21, Winter 1821/22, November 1822 bis April 1823) und vermutlich auch Elberfeld; noch immer erster Tenorist (Rollen u. a. Titus, Achilles, Almaviva im Barbier, Tamino), sang einmal (am 24. April 1823) in Düsseldorf auch den Max im Freischütz
  • 1826 noch als Sänger und Gesangslehrer in Düsseldorf tätig (laut Konzertzettel vom 26. März 1826)

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