Senefelder, Alois

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Basisdaten

  1. Senefelder, Johann Nepomuk Alois
  2. 6. November 1771 in Prag
  3. 26. Februar 1834 in München
  4. Lithograph, Theaterschriftsteller, Schauspieler
  5. Regensburg, Nürnberg, Erlangen, Augsburg, München, Wien, Paris

Ikonographie

Aloys Senefelder, gezeichnet von Lorenzo Quaglio dem Jüngeren (1818) (Quelle: Wikimedia)
Alois Senefelder 1834 (Quelle: Wikimedia)
Oberer Teil der Stelenbüste auf dem Marsplatz in München (Quelle: Wikimedia)
Das Alois-Senefelder-Denkmal in der Ortsmitte von Solnhofen (Quelle: Wikimedia)
Das Denkmal für Alois Senefelder auf dem Senefelderplatz in Berlin. Man beachte den von dem Putto spiegelverkehrt geschriebenen Namen: wie bei einer Lithographie notwendig, der andere Putto hält einen Handspiegel (Quelle: Wikimedia)
Grab von Alois Senefelder auf dem Alten Südlichen Friedhof in München Standort48.12938888888911.566444444444 (Quelle: Wikimedia)
Deutsche Briefmarke von 1972 (Quelle: Wikimedia)
Darstellung von Alois Senefelder auf einer Aktie der Druckerei "Imprimerie et Publicité Charles Verneau" vom 1. Februar 1899 (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Alois Senefelder, Peter Herwegen - 1834/1893 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Alois Senefelder, Ephra m Conquy - 1824/1850 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Alois Sennefelder, Nordheim, Johann Georg - 1819/1853 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Portr�t Katharina Canzi., Jean Decourcelle - 1826 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Portr�t Alois Senefelder (1771 - 1834)., o. J. (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Portr�t Alois Senefelder (1771 - 1834)., Franz Seraph Hanfstaengl - 1834 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Portr�t Alois Senefelder (1771 - 1834)., Nicolas Henri Jacob - um 1830 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Portr�t Alois Senefelder (1771 - 1834)., Johann Georg Nordheim - um 1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Senefelder, Alois,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Senefelder, Alois, Franz Seraph Hanfstaengl - 1834 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)
Senefelder, Alois (Quelle: Münchner Stadtmuseum)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Schauspielers Franz Peter Senefelder (auch Sennfelder, Sennefelder, 1744–1792) und dessen Frau Katharina, geb. von Vol(c)k (1750–1825); der Vater erhielt 1780 ein Engagement in München, wo der Sohn später das Gymnasium besuchte
  • Jura-Studium in Ingolstadt nach dem Tod des Vaters abgebrochen
  • ab 1792 als Schauspieler u. a. in Regensburg, Nürnberg, Erlangen und Augsburg tätig, daneben Verfasser von Bühnenwerken
  • lebte ab 1796 in München, zunächst beim Hofmusiker Franz Gleißner, dessen Töchtern er Klavierunterricht erteilte
  • entwickelte um 1796 die Technik der Lithographie und erhielt dafür am 3. September 1799 das bayerische Privileg
  • führte gemeinsam mit Gleißner sowie seinen Brüdern in München eine Lithographiewerkstatt, in welcher sich der junge Weber ab Herbst 1799 bis zum Frühjahr 1800 Grundkenntnisse in der neuen Technik aneignete
  • reiste gemeinsam mit Gleißner im Dezember 1799 nach Offenbach, um dort im Auftrag des Verlegers André eine lithographische Werkstatt aufzubauen
  • 1809 Anstellung als Inspektor bei der Steuerkatasterkommission (bis 1827)
  • in erster Ehe verheiratet ab 1810 mit Josepha, geb. Versch (1793–1813), in zweiter Ehe ab 1813 mit Anna Maria, geb. Reiß (auch Reuß, 1779–1825)
  • 1818 erschien sein Lithographie-Lehrbuch
  • 1818 Aufbau eines lithographischen Instituts in Wien
  • gründete 1822 eine lithographische Anstalt in Paris, die sich allerdings nicht durchsetzen konnte

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