Schneider, Friedrich

Basisdaten

  1. Schneider, Johann Christian Friedrich
  2. 3. Januar 1786 in Altwaltersdorf
  3. 23. November 1853 in Dessau
  4. Komponist, Kapellmeister, Organist, Musiklehrer
  5. Leipzig, Dessau

Ikonographie

Friedrich Schneider, Stahlstich um 1855 von L. Sichling nach einem Porträt von G. Völkerling (1852) (Quelle: Wikimedia)
Geburtshaus Friedrich Schneiders in Waltersdorf (Großschönau) (Quelle: Wikimedia)
Gedenktafel am Geburtshaus Friedrich Schneiders in Waltersdorf (Großschönau)' (Quelle: Wikimedia)
Denkmal in Waltersdorf von Hermann Schubert (1888) (Quelle: Wikimedia)
Denkmal im Stadtpark Dessau von Hermann Schubert (1893) (Quelle: Wikimedia)
Grabmal Friedrich Schneiders auf dem historischen Friedhof in Dessau. 2017 wurde das Medaillon mit dem Bildnis des Komponisten durch Unbekannte gestohlen und ist seither verschollen. (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des Frd. Schneider, 1825/1850 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Dargestellter: Friedrich Schneider Künstler: keine Angabe (Quelle: Trierer Porträtdatenbank)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Lehrers und Organisten Johann Gottlob Schneider (1753–1840) und dessen zweiter Frau Anna Rosina, geb. Hänisch (1762–1832), musikalische Ausbildung durch den Vater
  • Schulbesuch in Zittau ab November 1798, Mitwirkung im Schulchor, erste Kompositionen, ab 1804 Präfekt des Singechors
  • ab 1805 Studium der Humanoria in Leipzig (Ankunft 9. Oktober)
  • Förderung durch A. E. Müller, Schicht und Rochlitz
  • ab April 1806 Organist (auch Gesangslehrer) an der Ratsfreischule, Juni 1807 bis 1811 Organist an der Universitätskirche
  • Herbst 1810 bis März 1813 Musikdirektor der Theatergesellschaft von Joseph Seconda
  • 28. Oktober 1812 Heirat mit Elise, geb. Geibel (gest. 17. Juli 1813)
  • ab 4. April 1813 Organist an der Thomaskirche
  • 1814 Eintritt in die Leipziger Singakademie, übernahm von Mai 1816 bis März 1818 deren Leitung
  • 3. Januar 1815 Heirat mit seiner Schwägerin Katharina, geb. Geibel
  • beteiligte sich an der von Limburger im Okt. 1815 gegründeten Liedertafel
  • Sommer 1817 bis Februar 1821 Musikdirektor am neugegründeten Leipziger Stadttheater
  • Korrektor und Berater des Bureau de musique
  • August/September 1819 Wien-Reise (über Nürnberg, Salzburg) gemeinsam mit Wendt und August Ferdinand Anacker; Begegnung mit Beethoven in Mödling
  • 6. März 1820 Uraufführung seines Oratoriums Das Weltgericht (Text: August Apel) in Leipzig
  • verließ Leipzig am 28. März 1821
  • ab März 1821 bis zum Tod herzoglich Anhalt-Dessauischer Hofkapellmeister in Dessau
  • Mai 1821 Neugründung der Dessauer Singakademie
  • ab Juni 1821 auch Organist an der Dessauer Marienkirche
  • Oktober 1821 Gründung der Dessauer Liedertafel gemeinsam mit Wilhelm Müller
  • ab 1821 Leitung zahlreicher überregionaler Musikfeste (u. a. in Magdeburg, Köln, Luckau) sowie der Elbmusikfeste (in Magdeburg 1825 und 1834, Zerbst 1827, Halberstadt 1828 und 1833, Nordhausen 1829, Halle 1830, Dessau 1835, Braunschweig 1826) und des ersten Anhaltischen Musikfests (Köthen 1840)
  • Juni 1827 Gründung der Zerbster Singakademie
  • Ostern 1829 Gründung einer Musikschule in Dessau
  • Oktober 1830 Mitbegründer der Provinzialliedertafel in Bernburg

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