Carl Maria von Weber an Karl Gottfried Theodor Winkler in Dresden
Dresden, Donnerstag, 14. August 1817

Aber lieber Freund!

Ich kann mich doch nicht selber loben. Und das müsste ich doch etwas, denn was gut war, kam doch wohl grösstentheils von mir, und mit Liebe von allen Seiten unterstützt bis dahin, wo die Kräfte uns nicht ausreichten. Die gestrige Vorstellung war besser und Bergmann mehr bei Stimme und Spiel. Also übergeht die ganze Geschichte mit Stillschweigen, wie schon so manches z.B. das doch gewiss interessante Concert in der Frauenkirche übergangen worden ist. [...] ich kann nicht helfen [...] Gott erhalte mir den offenen Helm. Jetzt hilf Dir selber, Du bist der Hell.

Apparat

Zusammenfassung

lehnt es ab, für die Abendzeitung über ein Konzert (mit eigenen Werken od. Mitwirkung) zu berichten, da er sich doch nicht selber loben könne; die gestrige Vorstellung sei besser gewesen und Bergmann mehr bei Stimme u. Spiel

Incipit

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

Verbleib unbekannt

Überlieferung

  • Henrici Kat. 123 (29. Sept. 1927, mit Liepmannssohn = Slg. Heyer III), Nr. 429
  • Henrici Kat. 2 (6./7. Mai 1910), Nr. 359
  • Boerner, C.G.: Kat. 16 (1910), Nr. 435 (Fehldatierung des Briefs auf 1814)
  • Stargardt Kat. 226 (1908), Slg. Donebauer, Nr. 1012 (Fehldatierung des Briefs auf 1814)
  • Bertling (Dresden) Lagerkat. 17 (1891), Nr. 389 (Fehldatierung des Briefs auf 1814)
Weitere Textquellen
  • (Richard Batka?), Aus der Musik- und Theater-Welt. Beschreibendes Verzeichnis der Autographen-Sammlung Fritz Donebauer in Prag, Prag 1894, S. 140 (darin Zitat-Auszug aus dem Brief) - vh. Berlin SBB, Mus. Ac 260

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