Carl Maria von Weber an Gottfried Weber in Mannheim
Karlsruhe, Montag, 17. Dezember 1810

Morgen ist mein GeburtstagT, was kann ich bessers thun als ein paar Worte in der grössten Eile mit Dir schwazzen denn die Post geht ab. ob ich lachen oder weinen soll* – – – das weiss man nicht – aber ich will lachen, will das Schiksal auslachen, vielleicht ärgert es sich und beglükt mich, mir selbst zum Trozze, – nun, es soll sich darin nicht geniren.

D. 21. ist mein Concert* im Museum. ob ich vor der Königin spielen* werde, erfahre ich erst Morgen.

Nun Adieu, alles Liebe Deinem Weibchen, Dusch, dem Herrn Friederich* in den Windeln, und Dir einen herzlichen Kuss, von Deinem Weber.

Apparat

Zusammenfassung

Incipit

"Morgen ist mein Geburtstag, was kann ich bessers thun als ein …"

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

In Privatbesitz

Überlieferung

  • Schneider (Tutzing), Kat. 316 (1990), Nr. 185
Weitere Textquellen
  • Caecilia Bd. 15 (1833), S. 57–58
  • Bollert/Lemke 1972, S. 20

Textzeuge

Caecilia Bd. 15 (1833), S. 57–58

Themenkommentare

Textkonstitution

    Einzelstellenerläuterung

    XML

    Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
    so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.