Carl Maria von Weber an Johann Friedrich Kind in Dresden
Dresden, Dienstag, 10. März 1818

Einen schönen guten Morgen!

Hier liebster Freund der Text der Meße, zu dem ich mündlich die Randgloßen und meine Ansichten liefern will*.      Heut Abend bey Chiapponi etwas des Mehreren. ich krazze Briefe mit unsäglicher Anstrengung und Pflichtgefühl.

Immer
Ihr W:

Hiebei ein umgedrehter Böttger*.

Apparat

Zusammenfassung

schickt Text zu seiner Messe, die er mündlich mit Randglossen versehen will; vereinbart Treffen bei Chiapponi;

Incipit

Hier liebster Freund der Text der Meße

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (D-B)
Signatur: Weberiana Cl.II A b, 7

Quellenbeschreibung

  • 1 Bl. (1 b.S. o.Adr.)
Weitere Textquellen
  • Kind: Freischütz-Buch, S. 141, Nr. 2 (irrtümlich unter 1817);

Textkonstitution

    Einzelstellenerläuterung

    • "… und meine Ansichten liefern will": In Nr. 59 der Abend-Zeitung vom 11. März 1818 erschien das Sonett „An Karl Maria von Weber | nach Anhörung seiner neuen Messe, am 8. März 1818.“ (ohne Autorenangabe), das Kind Weber offensichtlich vorab zugeschickt hatte.
    • "… Hiebei ein umgedrehter Böttger": Möglicherweise hatte Kind Weber die Besprechung Böttigers zu Die Waise und der Mörder von Seyfried zugeschickt und Weber Korrekturen vorgenommen. Der Text erschien in Nr. 61 Der Abend-Zeitung vom 13. März 1818.

    XML

    Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
    so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.